8 bis 12 Wochen vorher
Kündigung schreiben und Termine festlegen. Offerten einholen, solange die Auswahl noch gross ist – besonders bei Umzugsterminen am Monatsende.
Unabhängige Orientierung
Was wann erledigt sein sollte – von der Kündigung bis zum Tag nach dem Umzug. Entscheidend sind die Fristen, die andere setzen.
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Beim Planen eines Umzugs gibt es zwei Arten von Terminen. Die einen bestimmen Sie selbst – wann Sie packen, wann Sie aussortieren. Die anderen setzen andere: der Mietvertrag, die Gemeinde, die Verfügbarkeit der Umzugsfirmen. Nur die zweite Gruppe kann einen Umzug wirklich gefährden, und genau danach sollte sich die Planung richten.
In der Schweiz sind Kündigungstermine bei Wohnungen häufig an ortsübliche Termine gebunden, und die Fristen stehen im Mietvertrag. Wer den eigenen Vertrag nicht gelesen hat, plant auf Verdacht – das ist der häufigste Grund, warum ein Umzug am Ende hektisch wird.
Kündigung schreiben und Termine festlegen. Offerten einholen, solange die Auswahl noch gross ist – besonders bei Umzugsterminen am Monatsende.
Angebote vergleichen und Auftrag vergeben. Jetzt ist auch der Zeitpunkt, Zwischenlagerung oder Entsorgung mitzubestellen, falls nötig.
Aussortieren beginnen. Halteverbot bei der Gemeinde beantragen, Vorlaufzeiten unterscheiden sich je nach Ort erheblich. Handwerkertermine für die alte Wohnung sichern.
Adressänderungen vorbereiten, Nachsendeauftrag einrichten, Packen von allem beginnen, was nicht täglich gebraucht wird.
Termin und Zugang mit der Firma bestätigen. Kühlschrank abtauen, Geräte entleeren, Wertsachen und Dokumente separat zusammenstellen.
Ummeldung bei der neuen Wohngemeinde, Wohnungsübergabe alte Wohnung, Rechnung prüfen und Schäden sofort melden.
Die Ummeldung bei der Wohngemeinde ist in der Schweiz Pflicht und an Fristen gebunden, die je nach Kanton und Gemeinde unterschiedlich ausfallen. Die verbindliche Auskunft gibt die zuständige Gemeinde – fragen Sie dort nach, statt sich auf allgemeine Angaben zu verlassen.
Nicht immer passen Übergabe und Bezug zusammen. Liegen Tage oder Wochen dazwischen, gibt es drei Wege, und sie unterscheiden sich im Aufwand deutlich.
Zwischenlagerung bei der Umzugsfirma. Der Hausrat wird einmal abgeholt, eingelagert und später an die neue Adresse gebracht. Bequem, weil alles in einer Hand liegt – kostet aber zwei Transporte statt einem plus Lagergebühr.
Eigenes Lagerabteil mieten. Günstiger pro Monat, dafür organisieren Sie Transport und Tragen selbst. Rechnet sich vor allem, wenn die Lücke mehrere Monate dauert.
Überlappende Mietverhältnisse. Wenn alte und neue Wohnung sich zeitlich überschneiden, lässt sich der Umzug entzerren und in Etappen erledigen. Das ist die entspannteste Variante, kostet aber doppelte Miete.
Was sich nicht lohnt: die Lücke zu improvisieren und den Hausrat auf Bekannte zu verteilen. Was dort steht, steht erfahrungsgemäss länger als geplant, und niemand haftet dafür.
Für eine 3-Zimmer-Wohnung mit Lift und kurzen Tragewegen rechnet man üblicherweise mit einem halben bis einem Tag. Ohne Lift, mit langen Wegen oder viel Demontage wird daraus schnell ein voller Tag. Die Firma schätzt das bei der Besichtigung ein – das ist einer der Gründe, warum sich eine Besichtigung lohnt.
Wenn die Termine es zulassen, ja – das spart einen Transport und eine Zwischenlagerung. Liegen mehrere Tage dazwischen, ist eine Lücke nicht schlimm, sie muss nur geplant und bepreist sein.
Melden Sie es der Umzugsfirma, sobald Sie es wissen. Kurzfristige Verschiebungen können Kosten auslösen, lange im Voraus angekündigte in der Regel nicht. Was gilt, steht in den Bedingungen der Offerte.
Wenn die Planung steht, bleibt die Frage nach dem Anbieter. Mehrere Offerten nebeneinander beantworten sie schneller als jede Empfehlung. Der Vergleich läuft über Vergleichsofferten.