Vertrag und Termine
Kündigungsfrist im Mietvertrag nachlesen, Kündigung schreiben, Übergabetermin der alten und Bezugstermin der neuen Wohnung festhalten.
Unabhängige Orientierung
Acht Wochen, zusammengefasst auf das, was wirklich erledigt werden muss – mit den Punkten, die typischerweise vergessen gehen.
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Die meisten Umzugschecklisten scheitern daran, dass sie alles gleich wichtig machen. Die Liste hier ist nach Zeitpunkt sortiert und trennt, was Fristen hat, von dem, was man jederzeit erledigen kann. Punkte mit Fristen stehen zuerst – sie sind die einzigen, bei denen Verspätung echten Schaden anrichtet.
Kündigungsfrist im Mietvertrag nachlesen, Kündigung schreiben, Übergabetermin der alten und Bezugstermin der neuen Wohnung festhalten.
Mehrere Angebote mit identischer Beschreibung anfragen. Besichtigung zulassen, Zahlungsbedingungen und Versicherungssumme abfragen.
Was nicht mitkommt, jetzt weggeben oder entsorgen. Sperrgut braucht Vorlauf – spontan wird man es selten los.
Ummeldung vorbereiten, Nachsendeauftrag einrichten, Strom und Internet am neuen Ort anmelden, Versicherungen über die neue Adresse informieren.
Parkplatzreservation vor beiden Adressen bei der Gemeinde beantragen. Die Vorlaufzeit unterscheidet sich je nach Ort deutlich.
Von selten Gebrauchtem zu täglich Gebrauchtem. Kartons einheitlich beschriften mit Raum und Inhalt, schwere Sachen in kleine Kartons.
Termin und Zugang bestätigen, Kühlschrank abtauen, Geräte entleeren, Wertsachen und Dokumente separat zusammenstellen.
Ummeldung abschliessen, Wohnungsübergabe mit Protokoll, Rechnung prüfen, Schäden innerhalb der Frist melden.
Eine Kiste, die nicht in den Lastwagen kommt, erspart am Abend viel Suchen. Hinein gehört alles, was man in den ersten Stunden braucht oder nicht aus der Hand geben möchte.
Beschriften Sie diese Kiste auffällig und stellen Sie sie ins eigene Auto, nicht in den Lastwagen. Sonst steht sie am Abend zuunterst zwischen dreissig anderen.
Dasselbe gilt für den Schlüsselbund der neuen Wohnung und für die Unterlagen zur Übergabe der alten. Beides wird am Umzugstag mehrfach gebraucht und ist genau dann nicht auffindbar, wenn es in einer Kiste liegt, die bereits im Lastwagen steht.
Packen ist der Teil des Umzugs, bei dem am meisten Zeit verloren geht – und zwar nicht beim Packen selbst, sondern beim Auspacken. Vier Gewohnheiten machen den Unterschied zwischen einem Abend und einer Woche Chaos.
Schwer in klein, leicht in gross. Bücher gehören in kleine Kartons, Bettwäsche in grosse. Ein randvoller Grosskarton mit Büchern ist weder tragbar noch stabil, und sein Boden gibt im ungünstigsten Moment nach.
Nach Raum packen, nicht nach Kategorie. Was zusammen gebraucht wird, gehört in dieselbe Kiste. Eine Kiste mit allem aus der Küche ist nützlicher als drei Kisten, in denen Küchen-, Bad- und Wohnzimmerinhalte gemischt sind.
Hohlräume füllen. Leerer Raum in einem Karton bedeutet, dass der Inhalt beim Tragen wandert. Handtücher, Geschirrtücher und Kleidung sind gleichzeitig Transportgut und Polstermaterial.
Zerbrechliches stehend. Teller stehend wie Schallplatten, nicht gestapelt – so verteilt sich der Druck über die Kante statt über die Fläche. Gläser einzeln einwickeln, nicht ineinanderstellen.
Kleidung muss nicht ausgeräumt werden: Was auf Bügeln hängt, kann in Kleiderboxen umziehen, und gefaltete Wäsche bleibt in der Schublade, wenn die Kommode stabil genug ist. Das spart zweimal Arbeit, beim Ein- und beim Auspacken.
Elektronik fährt am sichersten in der Originalverpackung. Wo die fehlt, hilft reichlich Polstermaterial und eine deutliche Beschriftung, damit niemand die Kiste als Ablage benutzt.
Als grober Anhaltspunkt rechnet man pro Zimmer mit einer zweistelligen Zahl an Kartons – stark abhängig davon, wie viele Bücher, Geschirr und Kleidung vorhanden sind. Viele Firmen liefern Kartons vorab und verrechnen nur die tatsächlich gebrauchten.
Selbst packen spart den grössten Einzelposten, nämlich Arbeitszeit. Packen lassen lohnt sich bei Zeitdruck, bei körperlicher Einschränkung oder bei zerbrechlichem Inventar, bei dem die Haftung der Firma greifen soll.
Pflanzen überstehen kurze Transporte meist gut, sollten aber gesichert stehen und nicht stundenlang im geschlossenen Fahrzeug bleiben. Tiefkühlgut planen Sie besser so, dass es vor dem Umzug aufgebraucht ist – Kühlgeräte müssen ohnehin vorher abgetaut werden.
Wenn die Planung steht, bleibt die Frage nach dem Anbieter. Mehrere Offerten nebeneinander beantworten sie schneller als jede Empfehlung. Der Vergleich läuft über Vergleichsofferten.